GGL-Studie enthüllt klare Marktanteile im deutschen Online-Glücksspiel für 2024

Sofia Vogel · May 21, 2026

GGL-Studie enthüllt klare Marktanteile im deutschen Online-Glücksspiel für 2024

GGL-Studie zu Marktanteilen im Online-Glücksspiel 2024

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder hat Ergebnisse einer beauftragten Untersuchung veröffentlicht und dabei gezeigt, wie sich der Online-Glücksspielmarkt in Deutschland 2024 tatsächlich aufteilt, während lizenzierte Anbieter 77,03 Prozent des gesamten Volumens ausmachen und der illegale Bereich bei etwa 547 Millionen Euro liegt, was einem Anteil von 22,97 Prozent entspricht. Eine Befragung von 2000 Teilnehmern lieferte zudem Hinweise auf eine deutliche Lenkung der Nutzer hin zu legalen Plattformen, und diese Zahlen stehen im Kontrast zu manchen Aussagen von Betreibern, die einen größeren Schwarzmarkt vermuten. Die Daten dienen als wichtige Grundlage für die vollständige Überprüfung des Glücksspielstaatsvertrags von 2021, die bis Ende 2026 ansteht, und Beobachter rechnen damit, dass Vorbereitungen dafür bereits im Mai 2026 an Fahrt gewinnen werden.

Details zur Marktaufteilung und Methodik der Untersuchung

Die Studie basiert auf einer Kombination aus Marktdaten und einer repräsentativen Umfrage unter 2000 Personen, wobei die Ergebnisse eine klare Dominanz der regulierten Angebote bestätigen, während der illegale Sektor auf rund 547 Millionen Euro geschätzt wird. Experten der Behörde haben die Erhebung so gestaltet, dass sowohl legale als auch illegale Aktivitäten erfasst werden konnten, und die Zahlen zeigen, dass der legale Marktanteil bei 77,03 Prozent liegt. Forscher betonen, dass diese Methode eine realistische Einschätzung ermöglicht, da sie auf direkten Rückmeldungen der Nutzer aufbaut und nicht nur auf Hochrechnungen beruht. Die Befragung deckte verschiedene Altersgruppen und Regionen ab, sodass die Ergebnisse als belastbar gelten und als Grundlage für weitere Analysen dienen.

Starke Kanalisierung zu legalen Angeboten

Die Umfrageergebnisse deuten darauf hin, dass sich ein signifikanter Teil der Spieler zu lizenzierten Plattformen bewegt, und das steht im Widerspruch zu Behauptungen einzelner Operatoren, wonach der illegale Markt deutlich größer ausfalle. Beobachter haben festgestellt, dass die regulatorischen Maßnahmen seit 2021 eine spürbare Wirkung zeigen, weil sie klare Rahmenbedingungen schaffen und gleichzeitig den Zugang zu legalen Optionen erleichtern. Daten aus der Studie offenbaren, dass Nutzer zunehmend auf Sicherheit und Verbraucherschutz achten, was die Verschiebung in Richtung regulierter Anbieter erklärt. Die Behörde hat diese Erkenntnisse als Beleg für eine erfolgreiche Kanalisierung präsentiert, und weitere Auswertungen sollen zeigen, wie sich dieser Trend bis zur geplanten Vertragsprüfung 2026 entwickelt.

Positionierung als Input für die Vertragsüberprüfung 2026

Die veröffentlichten Ergebnisse werden als zentraler Baustein für die anstehende vollständige Evaluation des Interstate Gambling Treaty gesehen, die bis Ende 2026 abgeschlossen sein soll. Vorbereitungen dafür starten voraussichtlich bereits im Mai 2026, wenn Behörden und Experten die aktuellen Daten mit neuen Entwicklungen abgleichen, während sie gleichzeitig Anpassungen prüfen, die den Markt weiter stabilisieren könnten. Die Studie liefert konkrete Zahlen, die in den Review-Prozess einfließen, und sie kontrastiert dabei mit früheren Schätzungen, die teils höhere Schwarzmarktanteile angenommen hatten. Forscher und Regulierer arbeiten daran, diese Informationen in politische und administrative Entscheidungen zu übersetzen, sodass der Vertrag an veränderte Bedingungen angepasst werden kann.

Marktanteile und Studie der GGL im Kontext des Glücksspielstaatsvertrags

Vergleich mit Aussagen von Marktteilnehmern

Einige Operatoren hatten zuvor einen deutlich größeren illegalen Sektor angenommen, doch die neue Untersuchung zeigt mit 22,97 Prozent einen kleineren Anteil als erwartet, und das führt zu Diskussionen über die tatsächliche Marktrealität. Die Behörde hat die Ergebnisse so positioniert, dass sie auf soliden Erhebungen beruhen, während sie gleichzeitig Raum für weitere Prüfungen lässt. Teilnehmer der Befragung berichteten von einem wachsenden Vertrauen in legale Angebote, und das unterstreicht die Wirksamkeit der bestehenden Regulierung. Die Daten werden nun in den Kontext der Vertragsüberprüfung gestellt, die im Mai 2026 mit ersten Konsultationen beginnen soll und bis Ende des Jahres abgeschlossen wird.

Ausblick auf kommende Entwicklungen

Die GGL hat angekündigt, dass die Studie als Referenzpunkt für künftige Maßnahmen dient, und Beobachter erwarten, dass im Mai 2026 detaillierte Workshops und Analysen folgen werden, um den Review-Prozess voranzutreiben. Die aktuellen Zahlen geben Aufschluss darüber, wie der Markt aufgeteilt ist, und sie helfen dabei, gezielte Strategien zur weiteren Eindämmung illegaler Angebote zu entwickeln. Experten haben betont, dass die Kombination aus Umfrage und Marktdaten eine verlässliche Basis schafft, auf der politische Entscheidungen aufbauen können. Die Ergebnisse fließen direkt in die Vorbereitungen für die Überprüfung des Staatsvertrags ein, die bis Ende 2026 abgeschlossen sein muss.

Conclusion

Die von der GGL veröffentlichte Studie liefert klare Fakten zur Marktaufteilung im Online-Glücksspiel 2024 und zeigt, wie lizenzierte Anbieter den Großteil des Volumens kontrollieren, während der illegale Bereich bei etwa 547 Millionen Euro liegt. Die Befragung von 2000 Personen unterstreicht die Kanalisierung zu legalen Plattformen und steht im Kontrast zu manchen Betreiberangaben, und diese Erkenntnisse bilden einen wichtigen Input für die Vertragsüberprüfung bis Ende 2026. Mit Vorbereitungen, die im Mai 2026 starten, wird die Behörde die Daten nutzen, um den Markt weiter zu analysieren und anzupassen. Die offizielle Mitteilung der GGL enthält weitere Details zu den Erhebungsmethoden und den genauen Anteilen.